Unsere Leistungen

Ein Abschied in Würde

Ängste nehmen – Begleiten – Mut machen – Würde bewahren – Beraten – Hoffnung geben – Lebensqualität verbessern – Schmerzen und andere Symptome lindern – Selbstbestimmung – Patientenwille

Sie möchten Ihren Lebensabend in Ihrer vertrauten Umgebung verbringen?

Menschen, die an einer unheilbaren Krankheit leiden, können zu Hause oder in einer ihnen vertrauten Umgebung ihrer Wahl bleiben, wenn sie möchten. Unser speziell ausgebildetes Team von Palliativfachkräften bietet die Möglichkeit dazu. Zusätzlich können durch die Vernetzung im Palliativnetz Duisburg e.V. (PanDu) und der Kooperation mit dem Palliative Care Team Duisburg– je nach Bedarf – weitere kompetente Partner wie Palliativärztinnen und -ärzte, Schmerz- und Psychotherapeuten oder Seelsorger für unsere Patienten jederzeit hinzugezogen werden.

 

Hier erhalten Sie mehr Informationen…

Grundpflege nach SGB XI

Jeder Mensch kann pflegebedürftig werden – für kurze Zeit oder auch über einen längeren Zeitraum hinweg – durch einen Unfall, eine Krankheit oder altersbedingte Beschwerden. Pflegebedürftige sind dann oft nicht mehr in der Lage, Körperpflege selbstständig zu übernehmen: sich waschen, sich an- und ausziehen, essen und trinken oder zur Toilette gehen. Gerne unterstützen wir Sie in dieser Situation im Rahmen der Grundpflege bei Ihren alltäglichen Verrichtungen, die für Sie zu großen Herausforderungen werden.

Die Grundpflege umfasst Körperpflege, Ausscheidungsversorgung (Harnlassen, Stuhlgang), Ernährungsversorgung, Mobilität, Vorbeugung (Prophylaxen) und die Förderung von Alltagsfähigkeiten und Kommunikation.

Die kleine Grundpflege kann folgende Tätigkeiten umfassen:

  • An- und Ausziehen inklusive Auswahl und Bereitlegen der gewünschten Kleidung.
  • Es werden nur Teilbereiche des Körpers gewaschen: Ober – oder Unterkörper oder mindestens Waschung des Intimbereiches.
  • Mundpflege und Zahnpflege, eventuell auch die Zahnprothesenversorgung und Lippenpflege.
  • Ausscheidung (Harnlassen, Stuhlgang) mit Hilfestellung entweder im Bett mit Entsorgung oder Begleitung zum WC mit Hilfestellung und anschließender Reinigung, eventuell Katheterpflege oder Stomaversorgung bei Anus praeter (künstlicher Darmausgang).

Die große Grundpflege kann folgende Tätigkeiten umfassen:

  • Auswahl der Kleidung, Unterstützung beim An- und Ausziehen.
  • Ganzkörperwäsche am Waschbecken, in der Dusche oder in der Badewanne mit Haarwäsche und Trocknung.
    Mund- und Zahnpflege, eventuell auch die Zahnprothesenversorgung und Lippenpflege.
  • Ausscheidung (Toilettengang) mit Hilfestellung entweder im Bett mit Entsorgung oder Begleitung zum WC mit Hilfestellung und anschließender Reinigung, eventuell Katheterpflege oder Stomaversorgung bei Anus praeter (künstlicher Darmausgang).

Grundpflege entsprechend der Pflegesachleistungen können in den Pflegegraden 1-5 in Anspruch genommen werden. Wenn kein Pflegegrad besteht, können selbige Leistungen jedoch bei Bedarf auch selbst finanziert werden.

 

Sie wünschen Unterstützung mit Rat und Tat? Dann sind wir für Sie der richtige Ansprechpartner. Da die Pflege immer sehr individuell gestaltbar ist, würden wir uns gerne unverbindlich über Ihre Wünsche persönlich unterhalten. Wir beraten Sie kompetent und unverbindlich in einem persönlichen Gespräch und bieten Ihnen ein umfangreiches Angebot an pflegerischer Unterstützung.

Ob Versorgung im palliativen, pflegerischen oder behandlungspflegerischen Bereich, in der Hauswirtschaft oder Betreuung – wir helfen Ihnen gerne weiter.

In Zusammenarbeit mit dem Kunden und den Angehörigen möchten wir dem pflegebedürftigen Menschen ein angenehmes und größtmögliches Maß an Selbstständigkeit in seiner häuslichen Umgebung ermöglichen.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören – Telefon: 0203 93 55 65 22

Behandlungspflege: Durchführung ärztlicher Anordnung im Rahmen der häuslichen Krankenpflege

Was bedeutet Behandlungspflege?

Die medizinische Behandlungspflege ist Teil der häuslichen Pflege. Diese wird nach SGB V (Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) – Gesetzliche Krankenversicherung)  nur auf ärztliche Verordnung genehmigt.

Behandlungspflege bedeutet, dass auf Anordnung eines Arztes eine medizinische Versorgung zu Hause als Unterstützung der ärztlichen Therapie notwendig ist. Dazu stellt der Haus- oder Facharzt eine Verordnung über die notwendigen Maßnahmen aus, die dann von einer Pflegefachkraft ausgeführt werden. Die Behandlungspflege soll Patienten bei der Heilung oder Verbesserung der Krankheitsbeschwerden unterstützen oder dabei helfen, eine Verschlimmerung der Erkrankung zu verhindern – dies dient dazu einen Krankenhausaufenthalt vorzubeugen oder zu verkürzen.

Die Behandlungspflege umfasst alle medizinischen Tätigkeiten, die ein Haus- oder Facharzt verordnet und eine Pflegefachkraft durchführt.

Das können beispielsweise sein:

  • Blutdruck- und/oder Blutzuckermessung
  • Vorbereiten und Verabreichen von Medikamenten
  • Injektionen: intramuskulär (i. m.) und subkutan (s. c.), z. B. Insulinspritzen bei Diabetikern oder Thrombosespritzen (z.B. nach einer Operation)
  • Wundversorgung und Verbandwechsel
  • Kompressionsstrümpfe an- und ausziehen
  • Stützende und stabilisierende Verbände anlegen (Kompressionsverbände)
  • Dekubitusbehandlung
  • Portversorgung
  • Absaugen der oberen Luftwege durch Mund und Nase
  • Inhalation
  • Stomaversorgung, Versorgung von suprapubischen Kathetern und PEG
  • Katheterwechsel, Blasenspülung
  • Einläufe
  • Injektionen und Richten von Injektionen
  • Stomabehandlung
  • Venenkatheter (Port), Versorgung
  • Verbände
  • uvm.

 

Sie wünschen Unterstützung mit Rat und Tat? Dann sind wir für Sie der richtige Ansprechpartner. Da die Pflege immer sehr individuell gestaltbar ist, würden wir uns gerne unverbindlich über Ihre Wünsche persönlich unterhalten. Wir beraten Sie kompetent und unverbindlich in einem persönlichen Gespräch und bieten Ihnen ein umfangreiches Angebot an pflegerischer Unterstützung.

Ob Versorgung im palliativen, pflegerischen oder behandlungspflegerischen Bereich, in der Hauswirtschaft oder Betreuung – wir helfen Ihnen gerne weiter.

In Zusammenarbeit mit dem Kunden und den Angehörigen möchten wir dem pflegebedürftigen Menschen ein angenehmes und größtmögliches Maß an Selbstständigkeit in seiner häuslichen Umgebung ermöglichen.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören – Telefon: 0203 93 55 65 22

Hauswirtschaftliche Versorgung – wir unterstützen Sie individuell im Haushalt

Im Alter oder bei Krankheit kann es zu körperlichen Einschränkungen kommen, durch die man nicht mehr so leistungsfähig ist wie zuvor – der eigene Haushalt lässt sich alleine nicht mehr meistern oder auch der Weg zum Supermarkt birgt einige Hürden. Mit unserem Angebot im Bereich der hauswirtschaftlichen Versorgung unterstützen wir Sie dort, wo Sie Hilfe benötigen. Als Ihr kompetenter und zuverlässiger Ansprechpartner greifen wir Ihnen oder Ihrem Angehörigen gerne bei der Haushaltsführung unter die Arme. Ganz nach den individuellen Bedürfnissen stimmen wir die hauswirtschaftliche Versorgung mit Ihnen ab.

Zum Entlastungsbetrag von monatlich 125 € für Leistungen in der Betreuung und Hauswirtschaft stehen Ihnen im Rahmen der Pflegekasse auch weitere Möglichkeiten zur Verfügung. Gerne beraten wir Sie persönlich zur hauswirtschaftlichen Versorgung und den Finanzierungsmöglichkeiten durch die Pflegekasse.

Die hauswirtschaftliche Versorgung beinhaltet unter anderem:

  • Einkaufen
  • Kochen
  • Reinigen der Wohnung
  • Spülen
  • Wechseln und Waschen der Wäsche und Kleidung

 

Sie wünschen Unterstützung mit Rat und Tat? Dann sind wir für Sie der richtige Ansprechpartner. Da die Pflege immer sehr individuell gestaltbar ist, würden wir uns gerne unverbindlich über Ihre Wünsche persönlich unterhalten. Wir beraten Sie kompetent und unverbindlich in einem persönlichen Gespräch und bieten Ihnen ein umfangreiches Angebot an pflegerischer Unterstützung.

Ob Versorgung im palliativen, pflegerischen oder behandlungspflegerischen Bereich, in der Hauswirtschaft oder Betreuung – wir helfen Ihnen gerne weiter.

In Zusammenarbeit mit dem Kunden und den Angehörigen möchten wir dem pflegebedürftigen Menschen ein angenehmes und größtmögliches Maß an Selbstständigkeit in seiner häuslichen Umgebung ermöglichen.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören – Telefon: 0203 93 55 65 22

Pflegeberatung nach § 37 Absatz 3 SGB XI

Pflegequalität sichern

Die Pflege eines Angehörigen wird manchmal etwas unterschätzt. Vor allem ist einiges Wissen in Bezug auf Pflegetechniken und Möglichkeiten zur Entlastung notwendig. Deshalb ist eine entsprechende Beratung bei Pflegebedürftigkeit vom Gesetzgeber vorgesehen. Pflegende Angehörige sind gesetzlich dazu verpflichtet in regelmäßigen Abständen an einer Beratung teilzunehmen. Die Pflegeberatung ist eine Hilfestellung, damit sichergestellt wird, dass Sie mit der Pflege Ihrer Angehörigen nicht überfordert sind und ein Ansprechpartner bei Fragen vorhanden ist. Obwohl der Beratungseinsatz gesetzlich vorgeschrieben ist, sollten Sie, als pflegender Angehöriger, diesen Beratungseinsatz als beratende Hilfe und Unterstützung bei der häuslichen Pflege sehen.

Die Pflegeberatung nach § 37 Absatz 3 wird von den Pflegekassen vorgeschrieben und finanziert.

Pflegeberatung
Pflegegrad 1  Einmal halbjährlich
Pflegegrad 2 Einmal halbjährlich
Pflegegrad 3 Einmal halbjährlich
Pflegegrad 4 Einmal vierteljährlich
Pflegegrad 5  Einmal vierteljährlich

Beratungsinhalte:

  • Kontrolle der vorhandenen Pflegehilfsmittel, ggf. notwendige Hilfsmittel empfehlen
  • Information über zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten
  • Überprüfung der Pflegesituation, ggf. hilfreiche Empfehlungen geben
  • Bei Veränderung des Pflegezustandes, Antrag auf Verschlimmerung bei der Pflegekasse stellen. Hilfestellungen bei Anträgen bei Verschlimmerung
  • Informationen zur Verbesserung/Anpassung des Wohnumfeldes
  • Beratungen bzgl. prophylaktischer Maßnahmen
  • u.s.w.

Unsere Pflegefachkraft stellt eine Bescheinigung über den Pflegeeinsatz aus und schickt diese direkt zur zuständigen Pflegekasse. Die Beratungskosten werden sofort mit der Pflegekasse abgerechnet. Wenn Sie mit unserer Betreuung zufrieden sind und sich evtl. mehr Unterstützung im häuslichen Bereich wünschen, wenden Sie sich vertrauensvoll an uns.

Erstkontakt

Unsere Pflegedienstleitungen führen zur Feststellung des Pflegebedarfs und der häuslichen Pflegesituation einen Erstbesuch bei dem Pflegebedürftigen durch.

Anhand eines standardisierten Pflegeanamnesebogens werden Informationen zum Pflegebedarf, die Möglichkeiten der aktivierenden Pflege sowie die Ressourcen des Patienten ermittelt. Angehörige und andere Bezugspersonen des Pflegebedürftigen werden in die Datenerhebung mit einbezogen und die individuellen Bedürfnisse des Patienten werden berücksichtigt. Aufgrund der Pflegeanamnese wird eine Pflegeplanung erstellt, Maßnahmen und Ziele werden festgelegt. Hierbei werden insbesondere die Fähigkeiten des Patienten und die möglichen Leistungen Dritter beachtet. Die erhobenen Informationen stehen allen Beteiligten zur Verfügung.

Der Erstbesuch ist für uns der Schlüssel zu einer sachgerechten und qualitativ hochwertigen pflegerischen Versorgung.

Folgebesuche
Gerne führen wir auch einen sogenannten “Folgebesuch” durch, wenn ein akutes Ereignis von erheblicher Bedeutung (z.B. nach Krankenhausaufenthalt, in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Veränderung des Pflegegrades, Wegfall der Pflegeperson) eintritt, das nicht nur zu einer vorübergehenden Veränderung des Pflegebedarfs führt. Die Veränderung wird zum Zeitpunkt der Einschätzung als dauerhaft angenommen und sie bedingt eine Änderung der vom Pflegebedürftigen in Anspruch genommenen Leistungen.

Was versteht man unter Pflegesachleistungen?

Pflegesachleistungen – für die häusliche Pflege durch unseren ambulanten Pflegedienst
Bei Pflegesachleistungen haben Sie sich für die pflegerische Hilfe unseres Pflegedienstes entschieden. Die Pflegekassen übernehmen die entstehenden Kosten bis zur jeweiligen Höchstsumme der Sachleistungsansprüche des jeweiligen Pflegegrads. Werden darüber hinaus Leistungen bezogen, werden diese als Eigenanteil berechnet.
Pflegesachleistungen und Pflegegeld

In der Regel können Pflegebedürftige mit Pflegegrad 2, 3, 4 und 5 folgende Leistungen ihrer Pflegekasse nutzen:

  • Pflegegeld für die häusliche Betreuung und Pflege durch Angehörige oder Freunde.
  • Pflegesachleistungen für die häusliche Pflege durch einen professionellen ambulanten Pflegedienst.

Möchten Pflegebedürftige Unterstützung sowohl durch professionelle Pflegekräfte eines ambulanten Pflegedienstes als auch durch Angehörige, so können sie auf Wunsch auch die sog. Kombinationsleistung aus Pflegesachleistung und Pflegegeld erhalten. Diese Option ist für sechs Monate bindend. In diesem Fall wird ihr monatliches Pflegegeld nach einem besonderen Berechnungsverfahren anteilig ausgezahlt.

Pflegesachleistungen bei Pflegegrad 1
Pflegebedürftige mit anerkanntem Pflegegrad 1 haben keinen Anspruch auf Pflegesachleistungen. Sie erhalten von der zuständigen Pflegekasse aber 125 Euro pro Monat für zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen. Diesen Entlastungsbetrag können Versicherte für Betreuung und hilfreiche Dienstleistungen für Pflegebedürftige verwenden.

Folgende Sachleistungssätze ergeben sich bei den folgenden Pflegegraden:

Ab 01.01.2017
Pflegegrad I  0,- €
Pflegegrad II  689,- €
Pflegegrad III  1298,- €
Pflegegrad IV  1612,- €
Pflegegrad V 1995,- €

Sie wünschen Unterstützung mit Rat und Tat? Dann sind wir für Sie der richtige Ansprechpartner. Da die Pflege immer sehr individuell gestaltbar ist, würden wir uns gerne unverbindlich über Ihre Wünsche persönlich unterhalten. Wir beraten Sie kompetent und unverbindlich in einem persönlichen Gespräch und bieten Ihnen ein umfangreiches Angebot an pflegerischer Unterstützung.

Ob Versorgung im palliativen, pflegerischen oder behandlungspflegerischen Bereich, in der Hauswirtschaft oder Betreuung – wir helfen Ihnen gerne weiter.

In Zusammenarbeit mit dem Kunden und den Angehörigen möchten wir dem pflegebedürftigen Menschen ein angenehmes und größtmögliches Maß an Selbstständigkeit in seiner häuslichen Umgebung ermöglichen.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören – Telefon: 0203 93 55 65 22

Betreuung nach § 45 SGB XI

Neben dem Pflegegeld und der Pflegesachleistung stehen Pflegebedürftigen auch zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen nach §45b SGB XI zur Verfügung.

Was sind zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen?
Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen (bzw. der Entlastungsbetrag) sind eine zusätzliche finanzielle Hilfe seitens der Pflegekasse, welche sich an alle Pflegebedürftigen richtet und die zusätzlich zu den herkömmlichen Leistungen gezahlt wird. Diese unter § 45b SGB XI festgelegte Hilfe dient dazu, konkrete Aufwendungen, die Pflegebedürftigen bzw. Angehörigen im Zusammenhang mit gewissen Aktivitäten bzw. Leistungen entstehen, zu decken. Seit Anfang 2017 werden gemäß §45b SGB XI jedem Patienten, unabhängig vom Pflegegrad, zusätzliche Betreuungsleistungen in Höhe von 125 Euro monatlich von der Pflegeversicherung an Leistungen zur Verfügung gestellt.

Wer seinen Anspruch auf ambulante Pflegesachleistungen seitens der Pflegekasse zudem nicht voll ausschöpft, kann den Betrag, der nicht für den Bezug von ambulanten Sachleistungen genutzt wird, bis maximal 40 Prozent für die sogenannten niedrigschwelligen Betreuungs- und Entlastungsangebote (Info siehe unten) verwenden.
Die monatliche Summe wird nicht an die pflegebedürftige Person oder ihre Angehörigen ausgezahlt, sondern kann verwendet werden für Dienstleistungen, die für die Pflege vonnöten sind.
Bei den zusätzlichen Betreuungsleistungen und Entlastungsleistungen handelt es sich nach § 45b SGB XI um eine Pflegesachleistung. Damit ist es möglich, die Leistungen der Pflegekasse für die Betreuung der Nacht- und Tagespflege, die Kurzzeitpflege und die Verhinderungspflege aufzuwenden. Das heißt, dass diese Dienste in einem höheren Maße in Anspruch genommen werden können. Damit werden Angehörige etwas länger entlastet. Die Leistung erstreckt sich im Allgemeinen auch auf zugelassene Pflegedienste, die ein besonderes Angebot aufweisen, das über die Grundpflege hinausgeht. Hierbei geht es vor allem um die Betreuung, Beaufsichtigung und Anleitung der pflegebedürftigen Person sowie um tagesstrukturierende Maßnahmen.

Niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote
Darüber hinaus sind folgende niedrigschwellige Betreuungsangebote mit der Pflegeversicherung abrechenbar:

  • Bewältigung von allgemeinen oder pflegebedingten Anforderungen des Alltags, z.B. unterstützende Anleitung für pflegende Angehörige / Nahestehende, Betreuung der Korrespondenz mit Behörden
  • Organisation von individuell benötigten Hilfeleistungen, z.B. Organisation eines Hausnotrufgeräts, Hilfsmittelbesorgung
  • Entlastung von pflegenden Angehörigen oder vergleichbar nahestehenden Pflegenden, z.B. Begleitung außerhalb des Hauses, Hilfestellung bei pflegebedingten Umbaumaßnahmen der Wohnung
  • Unterstützung im Haushalt, z.B. Haushalt reinigen, Zimmerpflanzen bewässern, Versorgung von Haustieren, die eigene Versorgung usw.
  • Betreuungsleistungen, z.B. Beaufsichtigung zur Entlastung von pflegenden Angehörigen, Anregung und Unterstützung bei sozialen Kontakten

Wir bieten stundenweise individuelle Betreuung in der gewohnten Umgebung an. Bei Interesse erkundigen Sie sich nach verfügbaren Kapazitäten.

Verhinderungspflege – Alle Infos auf einen Blick

Verhinderungspflege ist die Vertretung einer privaten Pflegeperson in der häuslichen Pflege, wenn diese die pflegebedürftige Person übergangsweise nicht betreuen kann. In diesem Fall kann die Pflege von einem professionellen Pflegedienst oder einer anderen Privatperson ausgeführt werden.
Die Verhinderungspflege (häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson, § 39 SGB XI) wird für maximal 42 Tage – also sechs Wochen – im Jahr mit bis zu 1.612 Euro von der Pflegeversicherung finanziert.

Die wichtigsten Infos

  • Kosten bis zu 1.612 Euro werden von der Pflegekasse übernommen
  • Die Verhinderungspflege kann 42 Tage pro Jahr beansprucht werden
  • Man kann die Kosten rückwirkend erstattet bekommen
  • Das Pflegegeld wird während der Verhinderungspflege zur Hälfte weiterbezahlt
  • Man benötigt mind. Pflegegrad 2, um Anspruch auf Verhinderungspflege zu haben Stundenweise Verhinderungspflege

Die Abrechnung der Verhinderungspflege erfolgt immer stundenweise. Die Beanspruchung erfolgt jedoch normalerweise für ganze Tage. Man kann jedoch auch stundenweise Verhinderungspflege in Anspruch nehmen: Zum Beispiel, wenn angehörige Pflegepersonen für einen Abend ins Theater oder ins Kino gehen möchten und für diese Zeit nicht für die Pflege der Person, die Sie betreuen, zur Verfügung stehen. Eine Ersatzpflegekraft übernimmt dann die Unterstützung und wird stundenweise bezahlt. Es wird empfohlen, vorher mit der Pflegekasse abzuklären, wie die die Kosten für die stundenweise Verhinderungspflege am besten abgerechnet werden. Der Betrag von 1.612 € im Jahr darf auch hierbei nicht überschritten werden.

Sie wünschen Unterstützung mit Rat und Tat? Dann sind wir für Sie der richtige Ansprechpartner. Da die Pflege immer sehr individuell gestaltbar ist, würden wir uns gerne unverbindlich über Ihre Wünsche persönlich unterhalten. Wir beraten Sie kompetent und unverbindlich in einem persönlichen Gespräch und bieten Ihnen ein umfangreiches Angebot an pflegerischer Unterstützung.

Ob Versorgung im palliativen, pflegerischen oder behandlungspflegerischen Bereich, in der Hauswirtschaft oder Betreuung – wir helfen Ihnen gerne weiter.

In Zusammenarbeit mit dem Kunden und den Angehörigen möchten wir dem pflegebedürftigen Menschen ein angenehmes und größtmögliches Maß an Selbstständigkeit in seiner häuslichen Umgebung ermöglichen.
Wir freuen uns von Ihnen zu hören – Telefon: 0203 93 55 65 22

Die Diagnose Krebs bedeutet für viele Betroffene und deren Angehörige, Freunde und das weitere Umfeld ein schwerer Einschnitt im Leben.

Möglicherweise wird man wütend, traurig, ängstlich oder hat Schwierigkeiten, eine bestimmte Therapie zu akzeptieren, z. B. Chemotherapie. Das kostet Kraft, die bei der Bewältigung der Krankheit fehlt. Für Patienten mit einer Tumorerkrankung steht die Möglichkeit der psychoonkologischen Beratung (keine Therapie) zur Verfügung.

Die psychoonkologische Beratung kann schwerkranken Patienten und ihren Angehörigen eine wirksame Ergänzung zum Therapieplan sein. Sie bietet die Möglichkeit, über Sorgen und Probleme im Zusammenhang mit der Erkrankung zu sprechen und Lösungen oder Wege der Entlastung zu finden. Dies soll die Gespräche mit Ihren Ärzten oder Ihrer Familie und Freunden nicht ersetzen, sondern das Angebot ergänzen. Auch gibt es gelegentlich Themen, die man ungern mit Angehörigen besprechen möchte, z. B. aus Angst oder um die Angehörigen nicht zu belasten.
Bei der Begleitung onkologischer Patienten bieten wir u.a.

  • Einzelgespräche rund um die Erkrankung und ihre Folgen
  • Gespräche mit mehreren Teilnehmern (z.B. Patient und Familie)
  • bewährte Entspannungstechniken

Die Beratung ist für unsere Patienten kostenlos.

Malgorzata Szajkowska
(Psychoonkologie nach DKG)

Gisela Pietzonka
(Psychoonkologie nach DKG)

Am Ende wissen wie es geht „Letzte-Hilfe-Kurs“

Wer einen anderen Menschen in der letzten Lebensphase begleitet, der kämpft häufig mit seinen eigenen Ängsten und Unsicherheiten. Wie soll ich dem Betroffenen begegnen? Wie welche Hilfe anbieten? Es fehlen die Worte, das Wissen und es gibt zu viele Fragen. Deshalb bietet der ambulante Palliativ-Pflegedienst „medidoc“ in Kooperation mit der BKK-VBU und dem Förderverein für Palliative Arbeit Duisburg e.V. diesen „Letzte-Hilfe-Kurs“ unentgeltlich an. Unsere erfahrenen Kursleiterinnen sprechen über den Tod als Teil des Lebens und zeigen wie wir Menschen in ihrer letzten Lebensphase beistehen können.

In vier Modulen besprechen die Expertinnen Lisa Mundil und Ineke Rockhoff – beides Palliativfachkräfte des Palliativ-Pflegedienstes medidoc – mit den Teilnehmern, Themen wie Vorsorge, Nöte lindern, Symptomatiken und deren Linderung, Hilfestellungen und Abschiednehmen. Zu jeder Zeit nehmen wir dabei Rücksicht auf Ihre Bedürfnisse, gehen auf individuelle Gedanken, Fragen und Erfahrungen ein. In der gesamten Dauer des Kurses (ca. 4 Stunden) nehmen wir uns Zeit für kleinere Pausen, in denen Sie sich untereinander austauschen können. Am Ende der Veranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.

Montag, 19.11.2018 um 16.30 Uhr

Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung für Ihren Wunschtermin unter 0176 437 577 86, Mo.-Do. in der Zeit von 9.00 – 16.00 Uhr, gebeten.
Veranstaltungsort: medidoc GmbH, Friedrich-Wilhelm-Straße 18, 47051 Duisburg (2. Etage – Aufzug vorhanden)
Die Teilnahme ist kostenlos.